Mastery Steward
Der Mastery Steward verantwortet das Lernen und Können der Organisation. Sein Auftrag ist, Organisation und Individuum jeden Tag ein Stück besser zu machen: Kleine tägliche Verbesserungen verzinsen sich und werden über die Zeit zu exponentiellem Wachstum. Damit tritt M der Mittelmässigkeit entgegen, beim Einzelnen wie in der Organisation.
Aufwand: 10 bis 20 %, je nach Organisationsgrösse
Outcome
- Organisation und Individuum werden täglich ein Stück besser; die kleinen Verbesserungen verzinsen sich.
- Die Person ist der primäre Treiber ihrer Entwicklung; M baut die Struktur, in der das möglich ist.
- Kompetenz wächst sichtbar: Die Skill-Matrix ist aktuell und liefert verlässliche Kompetenzfakten für die Einstufung in S.
- Wissen fliesst und bleibt wiederverwendbar: Aus Lernschlaufen entstehen Verbesserungen, Artefakte und gesichertes Wissen.
- Was A einfordert, wird nachweisbar in Lernen übersetzt, individuell wie organisational.
- Eigenverantwortung ist als Kompetenz verankert: vermittelt beim Eintritt, regelmässig aufgefrischt.
Themenfelder
- Kompetenzentwicklung
- Skill-Matrix (Personen, Kompetenzen, Stufen), Weiterbildungsplanung und -budget als System, Karriere- und Kompetenzpfade inklusive Fachkarrieren. Karriere heisst wachsender Wirkungsbereich, kein Hierarchieaufstieg. Fachliches Onboarding, Zertifizierungen und Herstellerpartnerschaften.
- Wissen und Lernen
- Wissensmanagement, Wissenscommunities, Lernarchitektur (Lernschlaufen, Reviews, Wissenssicherung), Umsetzung der Lern-Accountability.
Gestaltung und Ausführung
| Themenfeld | Der Steward gestaltet | Ausführung liegt bei |
|---|---|---|
| Kompetenzentwicklung | Rahmen des Mastery-Systems: Kompetenzstufen und Nachweiskriterien, Übersetzungsregel von Stufen in Entscheidungsbefugnisse pro Core-Job, Pfad-Logik inklusive Fachkarrieren, Rahmen für Weiterbildung und Zertifizierungen | Anker Kompetenzentwicklung: pflegt die Skill-Matrix, plant Weiterbildung und Budget als System, führt fachliches Onboarding und Herstellerpartnerschaften. Die Einstufung verabschiedet S |
| Wissen und Lernen | Leitplanken der Lern- und Wissensarchitektur: Formate der Lernschlaufen, Struktur- und Qualitätsregeln für Wissenssicherung, die Lernkette als Übersetzungsregel der Lern-Accountability | Anker Wissen und Lernen: Wissensmanagement, Wissenscommunities, Lernformate. Die Umsetzung der Verbesserung liegt beim betroffenen Core-Job, normative Änderungen verabschiedet S, die Plattform liefert I |
Vorgeschlagene Anker-Core-Jobs
- Kompetenzentwicklung
- Skill-Matrix, Weiterbildungsplanung und -budget als System, Karriere- und Kompetenzpfade, fachliches Onboarding, Zertifizierungen. Kompetenz gehört der Person; die Stufe (Developing, Established, Mastery) gilt pro Kompetenz. Der Core-Job übersetzt Stufen in Entscheidungsbefugnisse. Die Einstufung verabschiedet S.
- Wissen und Lernen
- Wissensmanagement, Wissenscommunities, Lernarchitektur, Umsetzung der Lern-Accountability. Die Lernkette: A fordert ein, dass gelernt wird; M liefert das Wie; die Umsetzung liegt beim betroffenen Core-Job; was Struktur betrifft, verabschiedet S. Die Plattform liefert I.
Befugnisse auf Design-Ebene
- Setzt Leitplanken, Rahmen und Freiheitsgrade seines Buchstabens; sie gelten sofort.
- Verantwortet das Veto bei Leitplankenverletzungen neuer Core-Jobs.
- Schneidet die Anker-Struktur seines Buchstabens; neue Core-Jobs entstehen mit der Governance.
Drift-Schutz
Dieser Steward wird nicht zur Zertifikatsfabrik, Trainingsabteilung, zum Performance-Rating oder zur reinen Wissensablage. Es zählt nicht die Menge an Zertifikaten, Sessions und Artefakten, sondern ob Menschen autonomer, wirksamer und präziser handeln. M bewertet keine Performance: Es liefert Kompetenzfakten, die Einstufung verabschiedet S. Und M übernimmt keine fremden Verbesserungen: M verantwortet das Wie des Lernens; dass gelernt wird, verantwortet A; die Änderung selber gehört dem, dessen Struktur betroffen ist.
Kompetenzen
- Mastery-System
- beschreibt Kompetenzstufen und Nachweiskriterien und kalibriert die Übersetzung von Stufen in Entscheidungsbefugnisse.
- Kompetenzdiagnostik
- ordnet Artefakte, Zertifikate und darlegbare Erfahrung ein, ohne Performance zu bewerten.
- Lernarchitektur
- gestaltet Lernkreisläufe, Reflexionsformate und Follow-ups so, dass Lernen im Arbeitsalltag stattfindet.
- Wissensarchitektur
- strukturiert Wissensthemen und sorgt dafür, dass Wissen auffindbar und wiederverwendbar bleibt, anschlussfähig mit I.
- Community-Moderation
- gestaltet Wissensformate methodisch und verdichtet Inhalte in nutzbare Artefakte.
Stärken
- Begriffspräzision
- findet klare Worte für Stufen, Erwartungen und Nachweise.
- Urteilsfairness
- prüft Nachweise nachvollziehbar und ohne persönliche Vorlieben.
- Integrationskraft
- verbindet Menschen, Themen und Artefakte zu einem gemeinsamen Lernsystem.
- Qualitätsanspruch
- stoppt leere Formate, Scheingenauigkeit und reine Ablage-Logik.
- Ego-Distanz
- stellt den gemeinsamen Lernfortschritt über die eigene Meinung.